Nintendo – die Handhelds

New 3DS (XL) und 3DS (XL) und 2DS

coming soon…

Der DS (Lite, i, XL)

Die DS - Kollektion

Die DS – Kollektion

Auf dem Bild rechts ist ein Teil unseres aktuellen Bestands zu erkennen. Angefangen beim Nintendo DS (h.l.), über den DS Lite (v.r.), bis hin zum DS i (v.l.). Der aktuellste Handheld, der DS i XL ist in Gebrauch und daher leider nicht auf dem Foto zu sehen, unterscheidet sich optisch aber auch erst mal nicht vom DSi, da dieser nur größer ist (größere Bildschirme).

Leider führte Nintendo hier eine Tradition fort, innerhalb einer Entwicklung mehrere Gerätetypen gleichzeitig zu vermarkten, sodass Käufer irritiert werden, welches Gerät denn für Sie nun tatsächlich am wichtigsten ist. Das letzte Model, der DSi XL wird von Nintendo jedoch mit der Begründung eingeführt, älteren Menschen, die nicht mehr so gut sehen, die Möglichkeit zu geben, solche Geräte zu nutzen. Löbliche Idee, aber fragwürdige Begründung und in unseren Augen eher Zweifelhaft!

Advance (SP)

Die Advance (SP) Serie

Die Advance (SP) Serie

Feldversuche würden wir sie heute nennen und nur noch Müde belächeln angesichts der heutigen LED- und Paneltechnik, dennoch haben diese Geräte ihren Scharm, doch leider sind deren Spiele untereinander kaum noch und auf den heutigen Handhelds gar nicht mehr kompatibel. Der Kunde soll sich neue Spiele kaufen und nicht die alten Spiele auf den neuen Konsolen Spielen – oder diese in der eigens dafür geschaffenen, sogenannten Virtual Console online kaufen und herunterladen. Ein klassisches Marktkonzept, seid es Kunde und Hersteller gibt. Dies ist also kein Grund Nintendo böse zu sein, denn die sind nicht der Erfinder dieser Marktstrategie und auch nicht die einzigen, die dies praktizieren.

Auf dem Advance SP wurde neben der Hintergrundbeleuchtung, die mehr als dürftig war, auch eine Nutzerfreundlichere Stromversorgung in Form eines Akkus geschaffen. Nach den bisher viel Strom verbrauchenden Geräten auch eine dringende und wichtige Neuerung. Dennoch fanden viele Nutzer den Advance, das Vorgängermodel ansprechender und mit seinem Display besser. Allein die Klapptechnik für die Bildschirmeinheit war für Kinderhände eher ungünstig. Doch leider wurde auch diese Reparaturfreundliche Neuerung auf den heutigen Handhelds umgesetzt, sodass die aktuellen Geräte auch über diese Technik verfügen.

Virtual Boy – zu früh für diese Welt

Monströs und knallrot – der Virtual Boy

Heute ist 3D in aller Munde und namhafte Smartphone Hersteller übertreffen sich förmlich im Monatsrythmus mit neuen VR-Lösungen.

1995 experimentierte man in dieser Richtung bereits bei Nintendo mit einer 3D Technik, die mittels einer VR-Brille ähnelnden Konsole 3D Flair versprühen sollte. Der Virtual Boy besteht aus einem Stativ einem Periskop ähnelnden Bereich, für die Augen und der direkt dahinter befindlichen Konsole. Im inneren werkelte eine Mechanik, bestehend aus 2 rotierenden Spiegeln, welche für den 3D Effekt verantwortlich waren. Das Bild wurde mit je einer Mikro LED Matrix auf der linken und rechten Seite auf die Spiegel projiziert.

Heute würde man das gute Stück wohl eher so bezeichnen:

Innovativ aber ungewöhnlich, teuer, Kopfschmerzen bereitend, hässlich und einfach nur kurios.

All diese Eigenschaften trafen auf das hierzulande eher unbekannte Gerät aus dem Hause Nintendo zu.

Erst vermutete man eine 3 D Brille dahinter doch dann entpuppte sich das Gerät doch als eine Konsole mit 3 D Effekt – im Grunde ein Vorläufer des heutigen 3DS, vor der man sich in einen ganz bestimmten Winkel knien musste, damit man überhaupt den 3 D Effekt richtig wahrnehmen konnte, denn außer auf dem Stativ konnte das Gerät nicht anders platziert werden.

Auch die Software Häuser gaben diesem recht ungewöhnlichen Gerät keine wirklichen Chance und so blieb es bei unter 30 offiziell erschienen Spiele Titeln für dieses Gerät, die allesamt in Ihrem Aufbau sehr an den Disney Filmklassiker Tron erinnerten.

Es erschien auch nur für kurze Zeit und auch nur auf dem japanischen und amerikanischen Markt und verschwand ebenso schnell wieder von der Bildfläche.

Genau aus diesem Grund ist dieses Gerät heute natürlich ein absolutes Highlight einer jedem Sammlung. Unsere in der Sammlung befindlichen Geräte sind voll funktionsfähig.

Der Game Boy Color…

…hingegen war das erste Gerät, für das massenhaft Dritthersteller Zubehör hergestellt wurde. Dennoch konnte es seinem Vorgängersystem keine wirkliche Konkurrenz machen und war auch in der Ära der Handhelds von Nintendo mit am kürzesten am Markt. Echte Color Spiele gab es nicht viele, oder es waren lediglich Portierungen vom alten Game Boy. Oft wurden Spiele erstellt die sowohl auf dem Game Boy liefen und zumindest zum Teil den Color ausnutzten.

 

Der Game Boy – das Original

vit04_360Millionen klagten plötzlich über Handgelenk Schmerzen, taube Finger und quadratische Augen… Lehrer beklagten das typische Tetris-Gedudel und der mangelnden Aufmerksamkeit der Schüler… Der Game Boy schlug ein wie eine Bombe… pixelig, klobig, hässlich und doch mochte ihn jeder in der Kombination mit dem Spiel Tetris. Der bisher unerreichtes Erfolg in dem Segment.

Eine Pionierleistung, die auch hätte schief gehen können, dessen war sich Nintendo selbst bewusst. Damalig erstmals hergestellte LCD Elektronik Spiele, auf denen nur ein Spiel war, waren anfangs interessant, mutierten dann aber zu reinen Wegwerfspielen, die irgendwann niemanden mehr interessierten. Gefährlich also, eine tragbare Spielekonsole zu entwickeln, die für die bis dato unwissende Spielerwelt, nicht viel anders aussahen, wie die zuvor gefloppten reinen One-Game-LCD Spiele. Dank gut platzierter Werbung und Promotion wurde aber das Interesse wie erhofft, geweckt und dem Erfolg stand nichts mehr im Weg.

Der Game Boy zeigte nun erstmals keine vorgelegten Bildpunkte wie bei den LCD Spielen welche lediglich Schwarz und Weiß darstellten, sondern man konnte darauf spielen wie auf großen Konsolen. Das immerhin in Graustufen.
Erstmals war es nun auch möglich, mit dem sehr beliebten Cardridge System, frei zu entscheiden, was man damit spielen möchte. Das Angebot an Spielen war groß und viele Software Häuser entdeckten dieses neue Gerät für sich. Konnten man doch seinen Lieblingscharakteren wie Beispielsweise dem Mario nun auch unterwegs Leben einhauchen und sogar mit entsprechenden Link Kabeln mit bis zu 4 weiteren GameBoy Besitzern gegeneinander spielen… 4 Game Boys, die gleichzeitig vor sich hin klimperten… Der Supergau einer jeden Mutti die verzweifelt versuchte Ihrer Hausarbeit nachzugehen…

Es war und ist bis heute das erfolgreichste, bekannteste und weit verbreitetste Handheld System der Welt. Dieser Erfolg ist einer dieser Übernachterfolge, die einen ganzen Firmennamen ein Leben lang prägen können.

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